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Hallo, mein Name ist Marvin. Ich bin 20 Jahre alt und befinde mich seit September 2016 in der Ausbildung zum Industriekaufmann am Standort in Korbach. Aktuell bin ich in der Kreditorenbuchhaltung eingesetzt und meine Hauptaufgabe sieht das Buchen von Lieferantenrechnungen vor.

Wie bist Du zu Continental gekommen?

Nach meinem Realschulabschluss strebte ich den Fachoberschulabschluss an. Dieser beinhaltete ein einjähriges Praktikum, welches ich als helfende Hand im kaufmännischen Bereich der Radialreifen Konfektion ablegte. Nach weiteren verschiedenen Praktika u.a. bei dem Magistrat der Stadt Korbach entschied ich mich für die Industrie. Aus der Region kam für mich nur die „Conti“ oder Viessmann in Frage.

Was würdest du Bewerbern und künftigen Auszubildenden raten?

Nach dem mittleren Bildungsabschluss sollte man für kaufmännische Berufe aus meiner Sicht mindestens den Fachoberschulabschluss erreichen. In diesen zwei Jahren sammelt man nicht nur Berufserfahrung, sondern lernt auch wichtige Grundkenntnisse in der Schule. Diese lassen sich in der Berufsschule gut anwenden und man hat gegenüber den „normalen Abiturienten“ vereinzelt kleine Vorsprünge. Sei außerdem immer du selbst. Angefangen bei dem Bewerbungsgespräch, dort sollte man sich nicht verstellen. Es bringt am Ende weder einem selber noch dem Unternehmen etwas, wenn man einen Job hat, der einen keinen Spaß macht und aus diesem Grund die Ausbildung sogar abbricht. Des Weiteren sollte man zu seinen Kollegen immer offen und ehrlich sein. Bei Fragen immer direkt ansprechen, denn nur so kann man Fehler vermeiden und dazu lernen.

Wenn Du die Wahl hättest, würdest Du Dich noch einmal so entscheiden ?

Prinzipiell ja. Die Einblicke während meines einjährigen Praktikums und während der Ausbildung sind sehr vielfältig und vor allem interessant. Andererseits interessiert mich die Tätigkeit im Ordnungsamt, doch die Faszination aus dem Jahrespraktikum hat mich schlussendlich überzeugt eine Ausbildung bei Continental zu beginnen.

Welche Stationen hast du während deiner Ausbildung durchlaufen?

Bisher konnte ich Einblicke in unterschiedliche Abteilungen gewinnen. Angefangen habe ich für sechs Wochen in der Produktion. Ziel war es, einen Teil der Conti-Produktpalette sowie die Produktionsschritte kennenzulernen. Die erlernte Expertise konnte ich anschließend in Abteilungen wie bspw. der Fertigungssteuerung oder dem Vertrieb einbringen und dabei auf gezielte Kundenfragen entsprechend reagieren. Wo werden die Produkte nach der Fertigstellung bis zum Versand aufbewahrt? Richtig, im Lager.

Das nächste Vierteljahr erlernte ich dort neue Kenntnisse, bevor es für vier Monate in den Einkauf ging. Abgedeckt wurde mein Tagesgeschäft von der Anfrage bis zur Preisverhandlung mit anschließender Bestellung. Schon waren 1,5 Jahre der Ausbildungszeit rum. Jetzt standen die Abteilungen Personalservice, Aus- und Weiterbildung und Personalabteilung auf dem Durchlaufplan. Das Erstellen von Stellenausschreibungen, über Eingangsbestätigungen schreiben, Vorstellungsgespräche terminieren, vorbereiten und selbst moderieren, gehörten zu meinen täglichen Aufgaben. Aktuell arbeite ich in der Debitorenbuchhaltung und werde bis zum Abschluss meiner Ausbildung noch das Controlling durchlaufen und ein weiteres Mal den Vertrieb unterstützen, bevor es in die Vertiefungsphase geht.

 Was darf an einem typischen Arbeitstag nicht fehlen?

Der Spaß darf definitiv nicht fehlen. Mir persönlich macht die Arbeit viel mehr Freude, wenn man mit den Kollegen über Hobbys oder das Wochenende reden kann. Dabei dürfen Scherze und ein Hauch Ironie nicht fehlen. Die gewisse Ernsthaftigkeit und der Respekt sollten dabei aber nie verloren gehen.

Was bedeutet Continental für dich als Arbeitnehmer?

Vor allem Stolz ein Teil eines solch großen und weltweit operierenden Konzerns zu sein. Neben ständigen Innovationen und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet ein Unternehmen mit dieser Größe auch eine gewisse Sicherheit.

Was nimmst du aus deinem Hobby mit in den Job?

Teamfähigkeit. Seit über 15 Jahren spiele ich aktiv im Verein Fußball und habe dadurch gelernt was Teamfähigkeit bedeutet. Davon profitiere ich bei Teamprojekten und Aufgaben im Austausch meiner Kollegen. Die offene und klare Kommunikation lässt sich ebenso gut in den Alltag einbringen.

Dein Highlight bei Continental

Als Highlight würde ich die Conti-Fußball-WM 2014 in Sarreguemines bezeichnen. Als Vertretung des Korbach Werkes spielten wir über das Wochenende gegen die Standorte aus Hannover-Stöcken, Aachen sowie Sarreguemines. Gemeinsames Training, die Spiele selbst, ein Musicalbesuch am Abend und in gemütlicher Runde zusammenzusitzen machte die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Kurzfragen:

Fahrrad oder Auto? Auto, da ich über 10km entfernt wohne.

Strand- oder Aktivurlaub? Eine gesunde Mischung von beidem. Sightseeing und die Kultur anderer Länder bzw. Kontinente faszinieren mich immer wieder. Zwischendurch am Strand faulenzen darf dennoch nicht fehlen.

Tee oder Kaffee? Weder noch, lieber Kakao.

E-Mail oder Chat? Abhängig von den Kollegen. Unter Azubis bevorzugen wir den Chat.

Strackem

Hello, my name is Marvin. I am 20 years old and have been back in Korbach for almost two years. Currently I am working in the accounts payable department and my main task is the posting of supplier invoices.

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