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Das Werk Mechelen musste in letzter Zeit mit sinkenden Absatzzahlen kämpfen. Wie schwierig war es bisher, damit umzugehen?

Momentan müssen wir mit der konjunkturellen Abschwächung in der Automobilindustrie umgehen. Natürlich haben wir einige Maßnahmen im Hinblick auf unsere Agilität getroffen und managen dementsprechend unsere variablen Kosten und Fixkosten sehr aktiv.

Wie lassen sich die Mitarbeiter motivieren?

Wir haben eine interne Kampagne lanciert, damit alle erkennen, wie wichtig ihre Arbeit ist. Bildschirme vor Ort zeigen unsere Produkte und wie wir zur Sicherheit auf der Straße beitragen. Im Grunde genommen retten wir Menschenleben. Unsere Mitarbeiter wissen: Wir stellen ein wertvolles und bedeutendes Produkt her.

Worin bestand bisher die größte Herausforderung?

Mitarbeiter machen sich natürlich Sorgen, wenn wir mit ihnen über zurückgehende Kundenaufträge sprechen. Doch niemand lässt zu, dass die Qualität seiner Arbeit unter der negativen Volumenentwicklung leidet. Das zeugt von der Bedeutung unseres Produktes und von der Motivation unserer Mitarbeiter.

Was haben Sie daraus gelernt?

Die Motivation und die Produktivität bei uns im Werk sind wirklich einzigartig, auch wenn die Zahl der Kundenaufträge im Moment nicht unseren Vorstellungen entspricht. Für uns ist es wichtig, Erfolge auch weiterhin zu feiern. Allerdings müssen wir dafür vielleicht kosteneffizientere Wege finden.

Wie ist die Stimmung im Werk?

Wie gesagt, die Mitarbeiter sind hoch motiviert und stehen zum Unternehmen, auch wenn momentan ein etwas rauerer Wind weht in unserem Geschäft. Das zu sehen, ist schon beeindruckend.

Welche weiteren Entwicklungen und Herausforderungen erwarten Sie? Und wie beabsichtigen Sie, mit diesen umzugehen?

Wir wissen, dass die Automobilindustrie gerade eine turbulente Zeit durchmacht.  Es bedeutet, dass wir klar, deutlich und häufiger miteinander kommunizieren müssen.  Wir müssen daran arbeiten, dass neue Informationen für jedermann in unserer Anlage schnell zur Verfügung stehen. Die Kernbotschaft bleibt jedoch die gleiche: „Unsere tägliche Arbeit ist wichtig.  Wir stellen ein Produkt her, das Leben rettet.“

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