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Hallo! Wir sind die acht dualen Studenten der Wirtschaftsinformatik und sind seit 2017 bei der Continental AG tätig.  In Zusammenarbeit mit der Leibniz-Fachhochschule am Hannoverschen Expo Gelände haben wir in unserem dualen Studium die Möglichkeit, in zwölfwöchigen Phasen abwechselnd die Arbeit im Betrieb kennenzulernen und die Themen unseres Studiengangs in Kleingruppen zu erarbeiten. In diesem Blog möchten wir unsere Erfahrung aus unserem dualen Studium mit euch teilen.

Die meisten von uns stammen entweder direkt aus Hannover oder aus den umliegenden Regionen, weshalb viele von uns bereits vor unserem Studium mindestens einmal mit dem Namen „Continental“ in Kontakt gekommen sind. Nach dem Abitur haben sich viele von uns die Frage gestellt, wie es weitergehen soll und welchen Weg wir einschlagen möchten. Da Continental in Hannover stark vertreten ist und aufgrund der Größe, Internationalität und vielen weiteren Faktoren einen attraktiven Arbeitgeber darstellt, war diese für viele von uns die erste Anlaufstelle für unsere Bewerbungen.

Der darauffolgende Bewerbungsprozess verlief überraschend unkompliziert und schnell. Kurz nach dem Abschicken unserer Bewerbungen wurden wir zu einem Eignungstest eingeladen. Dieser fand in der Continental Hauptverwaltung statt und bestand aus einer kleinen Vorstellungsrunde und einem Computertest. Während uns in der Vorstellungsrunde Fragen zu unseren Motivationen, Zielen und Ähnlichem gestellt wurden, hat der Computertest unsere grammatikalischen und mathematischen Fähigkeiten, unser logisches Denken und vieles mehr getestet.

Bereits kurz nachdem wir diesen Test durchgeführt haben, erhielten viele von uns eine Einladung ins Assessment Center. Bei diesem wurden uns mehrere Aufgaben gestellt, von denen wir viele in Gruppenarbeit erledigt haben. Selbstverständlich waren wir am Anfang sehr nervös, aber die Beobachter im Assessment Center konnten uns diese Nervosität schnell nehmen. Das Feedback über unsere Leistungen im Assessment Center erfolgte dabei sehr schnell. Viele von uns haben bereits wenige Tage nach dem Assessment Center eine entsprechende Rückmeldung bekommen. Häufig war es sogar so, dass andere Unternehmen, bei denen wir uns zusätzlich beworben haben, zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal auf unsere Bewerbungen reagiert haben.

Unser Studium an sich ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert. Der theoretische Teil unseres Studiums besteht dabei hauptsächlich aus Themen des informationstechnischen Bereiches (bspw.  Datenbanken, Netzwerke, Programmierung, etc.).  Zusätzlich lernen wir jedoch auch betriebswirtschaftliche Grundlagen kennen, beispielsweise wie eine Investition auf ihre Wirtschaftlichkeit überprüft werden kann oder wie Personal idealerweise geführt werden sollte. Ergänzt werden die theoretischen Grundlagen noch mit weiteren Themen aus dem Umfeld des Projektmanagements.

Dieses theoretische Wissen wird zusätzlich durch die Praxisphasen im Unternehmen ergänzt, in denen wir genauere Einblicke in die Arbeitsweise unseres Unternehmens erhalten. Interessant ist dabei zu sehen, wie die von uns in der Theorie betrachteten Themen tatsächlich in der Praxis umgesetzt werden.

Für die Praxisphase steht uns dabei ein breites Spektrum an möglichen Abteilungen zur Verfügung. Einsätze in der Produktion sind für uns genauso möglich wie Einsätze in IT- oder Business- Abteilungen. So waren einige von uns bisher beispielsweise in IT-Abteilungen eingesetzt, die das von uns verwendete SAP-System verwalten, oder in Business Abteilungen, die sich beispielsweise mit dem Verkauf und dem Vertrieb von Reifen oder mit HR-Themen beschäftigen.

Ein absolutes Highlight unserer dreijährigen Ausbildung ist jedoch die Praxisphase im Ausland, die wir vergangenen Sommer erleben durften. Dabei konnten wir uns unsere Reiseziele selber aussuchen und organisieren. Uns hat es dabei in unterschiedliche Länder auf unterschiedlichen Kontinenten verschlagen. Während einige von uns Richtung Westen aufgebrochen sind und in den USA oder Kanada tätig waren, hat es andere Richtung Osten nach Malaysia oder China verschlagen. Dort hatten wir die Möglichkeit, die Arbeitsweisen und Eigenheiten der unterschiedlichen Länder genauer kennen zulernen, um somit eine interkulturelle Kompetenz aufbauen zu können. Viele von uns haben ihren Sommerurlaub direkt an die Praxisphase im Ausland angehangen, wodurch wir noch mehr Zeit hatten, unsere gewählten Länder zu bereisen und zu erkunden.

Momentan befinden wir uns in unserem vorletzten Praxiseinsatz. Es dauert also nicht mehr lange, bis wir unser duales Studium abschließen werden. Viele von uns fragen sich daher bereits, wie es nach dem Studium für sie weitergehen soll. Glücklicherweise werden wir bei dieser Frage gut unterstützt, so dass wir uns alle sorgenfrei auf unseren Abschluss freuen können.

Fabian Schlueter

Fabian Schlueter

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