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Alexander: Jens-Peter und ich sind Arbeitskollegen bei ContiTech. Wir sind beide Zahnriemen-Ingenieure und teilen seit Jahren eine Leidenschaft: Autos – auch in unserer Freizeit. Jens-Peter hat auf der Arbeit häufiger davon erzählt, dass er sein Privatauto auf der Rennstrecke ausfährt. Einmal nahm er mich dann als Beifahrer mit. Was für ein Erlebnis! Daraufhin beschloss ich meinen Mercedes E190 eigenhändig umzubauen, um selbst gegen ihn anzutreten. Tagtäglich tüftelte ich daran, nach der Arbeit war ich meistens noch lange in der Garage.

Jens-Peter: Ich kaufte mir dann einen Renault Clio RS mit 201 PS. Ideal, um damit auf der Rennstrecke gegen Alexanders Mercedes anzutreten. Doch es folgte eine böse Überraschung. Im Motor löste sich eine kleine Schraube und zerstörte die Spannrolle des Zahnriementriebs. Die Konsequenz: Totalschaden.

Alexander: Als ich von Jens-Peters Pech mit seinem Renault hörte, bot ich natürlich sofort meine Hilfe an. Kolben und Ventile musste ausgetauscht werden. Ein ganzes Wochenende lang arbeiteten wir bis spät in die Nacht daran, sein Auto wieder in Gang zu bekommen. Wir hatten nur eine einfache Garage ohne Licht und Heizung.

Jens-Peter: Im August waren dann endlich beide Autos startklar. Bei einem freien Training des DSK testeten wir unsere Autos auf der Strecke. Dabei geht es nicht um Wettbewerb, sondern darum die eigene Fahrtechnik und das Set-up des Autos im Grenzbereich zu verbessern. Den nächsten Trip haben wir auch schon geplant.

Finja Ostermann-Emden

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