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Das „Continental-Facebook-Team“, bestehend aus Auszubildenden und dualen Studenten aus verschiedenen Standorten von Continental in Deutschland, grüßt euch! Heute setzen wir unsere Blogreihe „Nachgefragt bei…“ fort. Bei diesem Projekt geht es uns darum, Euch die verschiedenen Karrieremöglichkeiten bei Continental näherzubringen. Alle interviewten Kollegen haben damals mit einer Ausbildung oder als dualer Student bei Continental angefangen und sind heute gefragte und wichtige Kollegen in unseren Standorten. 

Wie hat alles angefangen?

Ich arbeitete an der Universität an der ich meinen Abschluss gemacht habe. Dort war ich verantwortlich für die Etablierung eines Service Centers, welches den Kontakt zu Unternehmen für Einstellungszwecke herstellen sollte. Dort baute ich eine Beziehung zu Continental auf. Daraufhin erhielt ich den Vorschlag mich selber zu bewerben und so begann meine Karriere bei der Continental. Gestartet bin ich dann mit einem Trainee-Programm im Bereich Marketing & Sales in Hannover.

Was war Ihr lustigstes Erlebnis bei Conti?

Mein lustigstes Erlebnis zwar zu gleich mein Härtestes in der Retrospektive. Zum Ende meines Trainee-Programms fing ich gerade an im Pricing in Slowenien zu arbeiten. In einer wichtigen Kalkulation für einen Preisvergleich mit Wettbewerbern habe ich einen entscheidenden Fehler gemacht, sodass unsere Preise höher waren, als sie eigentlich hätten sein sollen. Aufgrund dessen mussten unsere Vertreter bei unseren Kunden diese missliche Lage rechtfertigen. Zurückblickend war das auch mein lustigstes Erlebnis, weil manchmal einfach Mist passieren kann. Daraus lernt man jedoch, dass es wichtig ist zu realisieren einen Fehler gemacht zu haben und nicht versucht ihn zu vertuschen oder auf andere zu schieben. Stattdessen sollte man diesen Fehler eingestehen, eine Lösung ausarbeiten und weiter machen. Diese Kultur ist teilweise auch bei der Continental vertreten und wir verbreiten sie weiter.

Was bedeutet Continental für Sie als Arbeitgeber?

Ich habe Schwierigkeiten, Continental hier als eine dritte Partei zu sehen. Ich sehe mich selber auch nicht als ein separater Teil in der Organisation. Ich möchte das Continental ein attraktiver und bevorzugter Arbeitgeber ist. Und hier sehe ich mich sowohl als Mitarbeiter als auch als Organisation selbst. Mein Job ist es sicherzustellen, das Continental eben genau dieser Arbeitgeber wird – und damit auch ich selbst.

Erläutern Sie uns Ihr Highlight bei der Continental

Mein Highlight ist die Erfahrung mit Conti und unseren unterschiedlichen Mitarbeitern, Divisionen und Kulturen weltweit. Wir sind ein global aufgestellter Konzern mit Experten überall. Zur gleichen Zeit haben wir aber auch viele Standorte die sich auf Mitarbeiter mit verschiedensten Hintergründen konzentrieren. Hier kann ich eine Parallele zu meiner Uni ziehen, in der wir einen Campus mit Hunderten von verschiedenen Nationalitäten hatten. Die Bedeutsamkeit dessen ist gewaltig, vor allem bezogen auf Lernen und Kreativität.

Werdegang: Welche Stationen haben Sie durchlaufen, wo gab es Entscheidungspunkte eine bestimmte Richtung einschlagen zu müssen, wie kann ich den Weg heute gehen?

Als ich zurück aus Slowenien kam vollzog ich einen cross-move von Pricing zu HR. Es wäre nicht der logische nächste Schritt in einer Karriere gewesen, aber für mich machte es Sinn. Ich wollte mich auf die Verbindung eines Bereiches im Unternehmen und einem anderen fokussieren. Im Allgemeinen wird HR oft in vielen Unternehmen als eine policy-erstellende Abteilung angesehen, die das Business selber überhaupt nicht versteht. Diese Lücken möchte ich füllen und die Verbindung zwischen diesen Parteien fördern.

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Wie finden Sie den Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit? Was sind Ihre Hobbies?

Ehrlich gesagt verläuft das nahtlos und ich habe damit keine Besorgnisse oder Probleme. Was ich mache bei der Arbeit, mache ich nicht für den Job sondern für mein Leben. Es ist nicht nur mein Job sondern auch mein übergreifendes Interesse an dem Thema.

Zum Beispiel lese ich Bücher und höre Audiobooks die sich mit Psychologie, Marketing und Kreativität beschäftigen (Ich habe Psychologie und Literatur studiert). Diese Themen sind sehr wichtig für meine Arbeit. Aber ich lese diese Bücher nicht weil sie Teil meines Jobs sind, sondern aus Vergnügen und Interesse. Dennoch inspirieren sie meine Arbeit und die Dinge die wir machen enorm

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Ich wache um 05:30 auf, gehe laufen und mache mich fertig ins Büro zu gehen – zumindest wenn ich nicht im Home-Office bin. Dann habe ich meist vormittags ein paar Meetings, Mittagessen und am Nachmittag wieder ein paar Meetings, in den meisten Fällen mit Projektmitglieder. Dazwischen bearbeite ich meine E-Mails, verbringe viel Zeit mit ConNext – unserer internen social collaboration Plattform -, aber auch auf externen Plattformen für Nachrichten, Twitter und anderen Ressourcen. Ich suche oft nach Inspiration die ich wiederum in das Unternehmen transferieren kann.

Was raten Sie Berufsanfängern heutzutage?

Setzt euch selber Ziele die ihr erreichen wollt und an denen ihr euren Fortschritt messen könnt. Außerdem solltet ihr ein Netzwerk mit möglichst unterschiedlichen Leuten aufbauen, um mit ihnen Feedback über Leistung, Motivation und eure Entwicklung auszutauschen. Fordert das Feedback aktiv, nicht in formalen Aktivitäten, sondern viel mehr z. B. beim Mittag. Fragt euch gegenseitig z. B. wie war meine Leistung, wie war meine Energie, wie denkst du hat meine Energie auf die Stimmung im Raum reagiert – solche Reflexionen helfen uns sich anzupassen an unser Umfeld und flexibler zu werden. Das hilft wiederum eure Ziele zu erreichen und euch selbst weiterzuentwickeln.

Niklas Karow

I started my dual education at Continental in 2015. Since then I am part of the Facebook Content Team Hanover.

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