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Mein Name ist Roger Bunzel, ich bin 45 Jahre alt und arbeite als Quality Manager bei CTRS (ContiTech Railway Solution). Mein Einstieg bei ContiTech war als Heizer im Jahr 1998. Ich habe mich dann durch verschiedene Positionen im Konzern gearbeitet, bin seit sechs Jahren Qualitätsprüfer bei CTRS und kam Anfang 2017 zu QS (Qualitätssicherung), als die QS-Funktion geschaffen wurde.

Als ich das erste Mal von Let’s Cook! hörte, dachte ich mir: „Das ist ein großartiges Projekt!“ Es hörte sich interessant und spannend an, also habe ich mich beworben. Und jetzt bin ich hier. Let’s Cook! ist für uns eine wunderbare Gelegenheit zum unkonventionellen Denken. Einfach mal frei von Leitfäden und Prozessen denken und neue Wege beschreiten. In meiner Bewerbung musste ich mich als Hipster, Hacker oder Hustler einstufen. Ich sehe mich als „Hipster“, da ich immer schon kreativ und anders als andere denken konnte. Und wie man an meinem Lebenslauf sehen kann, habe ich mich selbst immer wieder neu erfunden. So bin ich beispielsweise seit 2003 selbstständig und erstelle ökologische Wartungskonzepte für Golfplätze. Es handelt sich eigentlich eher um ein teures Hobby, aber Let’s Cook! hat mir gezeigt, wie ich Dinge besser angehen kann, und ich würde heutzutage sicherlich vieles anders machen.

Durch Let’s Cook habe ich gelernt, was es heißt, Veränderung zu leben: Man geht in das Projekt und denkt, dass man eine kreative Person ist. Seine Idee wirklich zu verstehen, zu ordnen und dann strukturiert umzusetzen – das ist dann aber eine große Herausforderung. Für diesen Prozess waren die Tools und Ressourcen von Business Development und die Unterstützung auf BU- und Divisionsebene unglaublich hilfreich.

Es gibt so viele neue Ansätze. Ich lerne jeden Tag etwas Neues. In unserem „Investor-Pitch“ vor dem Top-Management haben wir eine Geschäftsmodellidee vorgestellt, welches sich außerhalb unseres Alltagsgeschäfts befindet und für uns alle Neuland ist. Im Sinne von Let‘s Cook entwickeln wir eine intelligente digitale Lösung, welche den anvisierten Kunden in ihrer Tätigkeit stark helfen wird und einen hohen Nutzen bringt. Natürlich verrate ich noch nicht sehr viele Details, jedoch haben wir eine sehr umfangreiche Marktforschung betrieben und mussten feststellen, dass die Branche vor vielen Herausforderungen steht. All diese Probleme haben wir dann ausführlich im Team besprochen.

Die ursprüngliche Idee entstand über Skype während einer unserer virtuellen Brainstorming Sessions. Insgesamt hatten wir ca. 30 Ideen. Eine enorme Hilfe waren unsere Sparringpartner, die die Bedürfnisse und Anforderungen des Marktes kennen. Sie haben unsere Idee hinterfragt, uns beraten und uns bei der Präzisierung und kontinuierlichen Verbesserung der Idee geholfen. Wir arbeiten seit Februar zusammen und haben relativ schnell Fahrt aufgenommen: Nach zwei Tagen hatten wir schon unseren ersten Papierentwurf und das ganze Geschäftsmodell fertiggestellt. Der Rest war und ist im Grunde genommen Feinabstimmung und Fehlersuche. „Agiles Arbeiten“ hört man aktuell überall – aber wir tun es wirklich..
Mein Team ist sehr international. Wir kommen aus Deutschland, Brasilien und Mexiko und unsere Zusammenarbeit funktioniert wunderbar! Wir sind alle so verschieden: Annabel ist äußerst strukturiert und organisiert, Aldo ist stark herausfordernd und stellt immer zur richtigen Zeit die richtige Frage, während Arthur und ich die Mitglieder mit den verrückten Gedanken und Ideen sind. Weil wir uns gegenseitig respektieren, uns rücksichtsvoll behandeln und uns perfekt ergänzen, sind wir ein fantastisches Team. Obwohl wir so verschieden sind, haben wir oft den gleichen Gedanken. Eine unserer größten Herausforderungen ist, dass wir nicht einfach nur einen neuen Prozess oder ein neues Produkt, sondern ein vollständig neues Geschäft entwickeln.

Unser Ziel ist die Entwicklung von etwas, das außerhalb unseres Kerngeschäfts liegt. Bisher hat kaum jemand den Weg beschritten, den wir eingeschlagen haben. Wir betreten jeden Tag Neuland. Manchmal fallen wir hin, dann stehen wir aber wieder auf, klopfen den Staub ab, lernen daraus und machen weiter. Das ist Teil des Innovationsprozesses.

Abschließend möchte ich noch einmal betonen, dass „Let’s cook“ für mich die Leidenschaft für Veränderung heißt! Die persönliche Entwicklung, die ich in den letzten Monaten durchlaufen habe ist immens. Ich habe in der kurzen Zeit mehr gelernt als in den letzten 20 Jahren, habe mein Netzwerk innerhalb von Continental erweitert und tolle Menschen kennengelernt.

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