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Hi, mein Name ist Maurice und in meinem Blogpost möchte ich Euch gerne davon berichten, welche vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten die Continental für engagierte Studenten bereithält.

Meinen ersten Einblick in die Automobilbranche bekam ich gleich zu Beginn meines Masterstudiums der Physik an der Gottfried Wilhelm Leibniz-Universität in Hannover. Da die Mutter aller Naturwissenschaften im Bachelorstudium fast ausschließlich Theorie bereithielt, entschied ich mich dafür das Semester mit einer Projektarbeit zu beginnen. In dieser Projektarbeit ging es darum für einen Automobilzulieferer einen Prüfstand für Schaltgabeln zu entwickeln. Verbaut werden diese Schaltgabeln heute im Audi R8. Während des gesamten Zeitraums wurde unser interdisziplinäres Team aus Studenten immer wieder mit den Herausforderungen des Projektmanagements konfrontiert. Die beiden wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Erfahrung waren für mich, dass ich zum einen noch mehr über das Projektmanagement lernen wollte und zum anderen, dass es ein unglaubliches Gefühl ist ein Fahrzeug auf den Straßen zu beobachten – mit dem Wissen ein Teil dieser komplexen Ingenieursleistung zu sein. Denn unser Team hat die Qualität einer Komponente sichergestellt.

So war es sehr naheliegend mich für ein Praktikum bei der Continental zu bewerben. Ganz bewusst wählte ich auch hier wieder einen fachfremden Aufgabenbereich und fing im „Product Review“ an. Das hieß für mich ein halbes Jahr lang unter anderem die Durchführung und Moderation der Freigaberunde der F&E zu übernehmen, am Reporting an das Top-Management beteiligt zu sein, physikalische Reifenparameter quantitativ zu analysieren oder auch Reifenreklamationen und erforderliche Verbesserungen zu erfassen. Zusätzlich bekam ich auf eigenen Wunsch ein eigenes kleines Projekt, um meine Methodenkenntnis noch weiter auszubauen. Während dieser Zeit wurde ich immer wieder davon überrascht, wie groß die Verantwortung der mir übertragenen Aufgaben war und vor allem wieviel Vertrauen man mir als Praktikanten entgegenbrachte.

Die Zeit in den Freigabemeetings erlaubte es mir nicht nur mit allen am Entwicklungsprozess beteiligten Bereichen in Kontakt zu kommen, sondern diese auch intensiv kennenzulernen. Denn für mich stand schon bald fest, dass ich diese positive Arbeitsatmosphäre nach meinem Praktikum beibehalten wollte und suchte nach einer Möglichkeit auch meine anstehende Masterarbeit bei der Continental zu schreiben. Bei der Suche bekam ich von meiner Betreuung jede Unterstützung, die man sich nur wünschen kann, sodass im Zuge des „Meet the Manager – Programms“ selbst die Lidar-Sensor Entwicklung im 650 km entfernten Lindau am Bodensee mir einen Besuch anbot und anschließend einen Vorschlag für eine Abschlussarbeit machte.

Als Anerkennung meiner Leistungen während der Praktikumszeit wurde ich in das Studentenbindungsprogramm „ProMotion“ aufgenommen und schätze seitdem die Möglichkeiten regelmäßig an Workshops teilzunehmen, verschiedene Standorte kennenzulernen und mich immer weiter innerhalb der Continental zu vernetzen.

Tatsächliche arbeite ich inzwischen an meiner Masterarbeit in der F&E Stöcken in der Abteilung „Tire Testing Technologie“. Wie schon vor meiner Zeit bei der Continental bin ich thematisch also wieder an der Prüfstandentwicklung beteiligt. Besonders motivierend empfinde ich dabei, dass meine erarbeiteten Empfehlungen unmittelbar umgesetzt werden und nicht nur auf dem Papier in einer Schublade verschwinden.

Und was bringt die Zukunft?

Aktuell bereite ich mich im Zuge der Abschlussarbeit auf einen längeren Auslandsaufenthalt (Vereinigte Staaten) vor, denn ich bekomme die ganz besondere Gelegenheit die Inbetriebnahme der von mir entwickelten Kalibrierungen zu begleiten und vor Ort weiter zu optimieren. Selbstverständlich hoffe ich, dass nach meiner Rückkehr und mit dem Ende meines Studiums eine neue Aufgabe bei der Continental auf mich wartet.

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Maurice

I've been with Continental since 2017. I’m looking forward to get connected with students, employees and everyone who is interested in sharing experience.

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