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Im Mai 2016 bin ich durch das DRIVE Continental Automotive Graduate Program an meinem Heimatstandort in Regensburg zu Continental gekommen. Als Teil des Programms hatte ich die Gelegenheit, mein zweites Assignment im Ausland zu verbringen. In diesem Beitrag möchte ich meine Erfahrungen mit Euch teilen.

Während meines Studiums bin ich zweimal für längere Zeit im Ausland gewesen und habe mich dabei auf Lateinamerika konzentriert. Ich kenne den asiatischen Raum von privaten Reisen, aber ich wollte schon immer ausprobieren wie es ist, in diesem Teil der Welt richtig zu leben. Während meines ersten Trainee Assigments war ich an einem Projekt mit einem unserer Werke in Indien beteiligt – Bangalore. Ziel des Projekts war es, ein optimales Shop-Floor-Layout-Konzept für den Standort zu entwickeln. Im Rahmen dieses Projektes hatte ich die Möglichkeit, das Werk während der Realisierungsphase dann tatsächlich vor Ort zu besuchen und bei der Implementierung zu unterstützen. Da ich bereits in der Planungsphase involviert war, war es sehr aufregend auch die Umsetzung zu begleiten und zu erfahren, wie man in Indien arbeitet und lebt.

Bangalore, oft auch als das Silicon Valley von Indien bezeichnet, liegt im Süden des Subkontinents. Viele nationale und internationale Unternehmen in der Stadt ziehen indische Nachwuchstalente an. In Bangalore habe ich ein sehr modernes Bild von Indien wahrgenommen, das gleichzeitig die alten Traditionen lebt.

Als ich ankam, begrüßten mich meine neuen Kollegen sehr freundlich und führten mich durch die Stadt. Schritt für Schritt erklärten sie mir alles, was ich für meine Zeit dort wissen musste. Sehr bald erkannte ich die großen Unterschiede zwischen dem, was ich bisher erlebt hatte und dem was es noch in Indien zu entdecken gab. Angefangen beim Essen – was es zu essen gab und wie es zu essen war – , Small Talk, die Art des Arbeitens, des Kommunizierens, des Verteilens von Aufgaben, des Vorstellens und Kennenlernens von Menschen, der Familie und die Art zu leben. Natürlich bereitete ich mich auf diese Veränderungen vor, aber erst durch das Erlebte konnte ich wirklich verstehen, was sie bedeuten. Aber nicht nur ich, auch meine Kollegen wurden plötzlich mit einer Person konfrontiert, die sich ganz anders verhält als sie es gewohnt waren. Auf diese Weise war jeder Tag sehr spannend und ich sammelte äußerst wertvolle Erfahrungen, die mir das Land mit seiner Bevölkerung von mehr als 1,3 Milliarden Menschen näher brachten.

Während meines Aufenthaltes in Indien hatte ich viel Zeit, die vielfältige Kultur kennenzulernen und verschiedene Ecken des Landes zu erkunden. Ich freue mich über all die Erfahrungen, die ich in Indien gemacht habe, sowohl beruflich als auch privat. Ich hoffe, dass ich eines Tages zurückkommen kann.

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Finja Ostermann-Emden

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