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Wie bist Du zu Continental gekommen? Wie hat alles angefangen?
Nach meinem Abitur war ich auf der Suche nach einem Job oder einem Studium. Ich war total unentschlossen, da ich noch nicht genau wusste, was ich studieren sollte. Irgendwann war mir dann eigentlich klar, dass ich gerne arbeiten möchte. So stellte sich mir die Frage – duales Studium oder Ausbildung? Letzten Endes habe ich mich dann für die Ausbildung zur Industriekauffrau entschieden, durch die ich die Möglichkeit habe, in vielen unterschiedlichen Bereichen zu arbeiten und mich anschließend zu spezialisieren. Wo kann ich also meine Ausbildung absolvieren? Für mich war es wichtig, international zu arbeiten, weil ich total gerne Englisch spreche, aber auch Kurdisch, Spanisch und Französisch. Somit habe ich nach einem großen, internationalen Unternehmen gesucht und bin so auf die Conti gestoßen, wo ich mich dann auch sofort beworben habe.

Nach dem Abschluss meiner Ausbildung habe ich dann angefangen im Bereich Talent Management and Organizational Development (TMOD), Human Relations Communications (HR Comm) und Compensation and Benefits and International Mobility (CBIM) als Executive Assistant zu arbeiten. Außerdem war ich in das Projekt „We l.o.v.e. Europe/Experiencing Europe“ involviert. Heute, ein Jahr später, macht es mir immer noch sehr viel Spaß.

Erinnerst Du dich an Deinen ersten Tag bei Continental? Was waren Deine Eindrücke?
Mein erster richtiger Arbeitstag bei Continental war bei Commercial Vehicle Tires in der Büttnerstraße (Hannover) und ich war ziemlich nervös. Vorher habe ich bereits mit einigen dualen Studenten und Azubis gesprochen, die einige Jahrgänge über mir waren, wie deren erste Abteilung war und welche Aufgaben sie haben. Ich war mir anfangs total unsicher, weil ich zuvor noch nie in einem so großen Konzern gearbeitet habe und somit nicht wusste, was da wohl auf mich zukommen wird. Ich hatte zwar immer schon viele Nebenjobs, aber das war dann trotzdem nochmal was anderes. Wie ziehe ich mich an? Wie sind meine Arbeitskollegen? Was wird von mir erwartet? Ich kannte die Unternehmenskultur noch nicht, wusste nicht, wie ich mich verhalten soll. Als ich dann endlich ankam, war alles total locker und ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Es war wirklich schön, wie freundlich und hilfsbereit alle mit mir umgegangen sind. Somit hatte ich einen sehr positiven ersten Eindruck, der bis heute anhält.

Neben Deinem Beruf bei Continental studierst du Wirtschaftspsychologie. Wie schaffst Du es Studium und Job unter einen Hut zu bekommen?
Erst einmal schaffe ich das nur durch ganz viel Unterstützung meiner Familie und meiner Freunde. Auch meine Kollegen sind offen für jegliche Weiterbildung und stehen voll und ganz hinter mir. Doch wie bekomme ich das alles hin? Ich versuche immer, meine Zeitpläne einzuhalten und mich daran zu orientieren – ansonsten komme ich unter Zeitdruck und das ist eher kontraproduktiv. Der Schlüssel ist also Organisation und Zeitmanagement.

Wenn Du die Wahl hättest, würdest Du Dich noch einmal so entscheiden?
Ja definitiv, ich würde mich nochmal so entscheiden. Für mich kommt es überhaupt nicht infrage bei der Conti aufzuhören. Ich habe hier so viele gute Erfahrungen gemacht, deshalb stand für mich von Anfang an fest, dass ich Continental nicht verlassen möchte. Nebenbei noch zu studieren, kann zwar manchmal anstrengend sein und erfordert auch ein hohes Maß an Disziplin, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Was war Dein Highlight bei Continental? Was sind Deine alltäglichen Highlights?
Mein größtes Highlight war bis jetzt wirklich das Bestehen meiner Prüfung hier bei der Conti. Zweieinhalb Jahre hatte ich auf diesen Tag hingearbeitet. Als mir dann mitgeteilt wurde, dass ich bestanden habe, habe ich mich wirklich riesig gefreut. Es war ein schönes Gefühl zu wissen, dass deine Vorgesetzten zufrieden mit dir sind. Das positive Feedback hat einem gut getan und mich nur noch mehr motiviert. Die Prüfung war eine Art Ende und Neubeginn zugleich für mich. Ein alter Lebensabschnitt hat mit dem Ende der Ausbildung aufgehört und gleichzeitig hat aber auch ein ganz neuer angefangen. Das war schon aufregend für uns alle, die die Ausbildung absolviert haben.

Meine alltäglichen Highlights sind ganz klar meine Arbeitskollegen. Jeden Tag freue ich mich wieder aufs Neue zur Arbeit zu kommen. Ich habe echt tolle Arbeitskollegen, bei denen ich immer weiß, dass ich – egal was ist – auf Ihre Unterstützung zählen kann. Das ist ganz viel Wert.

Was rätst Du Berufsanfängern heutzutage?
Ich rate Euch auf jeden Fall, Euch gut zu organisieren. Versucht immer ein Heft zur Hand zu haben, damit ihr eure To Do’s dort festhalten könnt.

Aber vor allem kann ich Euch raten: Setzt Euch nicht zu sehr unter Druck. Geht locker an neue Aufgaben heran und nehmt so viel mit, wie ihr könnt – seien es besondere Veranstaltungen oder Telefonkonferenzen. Nutzt Eure Chancen, bleibt am Ball. Versucht auch Euch untereinander zu helfen und arbeitet miteinander und nicht gegeneinander. Das ist wirklich ganz wichtig. Seid ihr Euch mal nicht sicher bei einer Aufgabenstellung, einem Fremdwort, einer Abkürzung? Fragt nach! – Nur wer fragt, gewinnt!

Kurzfragen

Tee oder Kaffee? Tee

Kantine oder Caféteria? Kantine

Shared Workplace oder fester Arbeitsplatz? Shared Workplace

Telefonkonferenz oder Meeting? Meeting

Offene oder geschlossene Bürotür? Offene Bürotür

Email oder Sametime? Sametime

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Marie Bradt

My name is Marie Sophie Bradt and I´m participating in the integrated Bachelor program, defined as dual studies at Continental. The program characterizes as a three year assignment combining the theory of a Bachelors Degree in the field of Business Administration and practical experience gained within an apprenticeship. While most of the different stages included in the practical part took place in Hannover, Germany I was able to spend three months abroad having an international assignment in Shanghai, China. Beside my work as a ContiBachelor, I´m a member of the social media competence team, taking care of all content related to student, pupils and apprentices on Facebook and Instagram. Therefore I don´t only create posts about my personal experience as a ContiBachlor, but also publish interviews and experiences of other students and apprentices.

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