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Was bedeutet Continental für Sie als Arbeitgeber?

Bei Continental zu arbeiten bedeutet für mich, die Möglichkeit zu haben, mit Kollegen aus allen Regionen dieser Welt an Mobilitätslösungen der Zukunft zu arbeiten. Continental steht außerdem, mit einer mehr als 140-jährigen Historie, für Tradition und Wandel – für die Entwicklung der deutschen Automobilindustrie aber auch die Globalisierung der Welt und der Arbeit vieler an einem gemeinsamen Ziel. Außerdem für die Möglichkeit, sich in einem großen Unternehmen fachlich und persönlich weiterentwickeln und mit täglich neuen Herausforderungen beschäftigen zu können. Aber auch für meine persönliche Entscheidung gegen das Studium bei einer großen Bank und für meine Leidenschaft rund um das Automobil.

Werdegang: Welche Stationen haben Sie durchlaufen, wo gab es Entscheidungspunkte eine bestimmte Richtung einschlagen zu müssen, wie kann ich den Weg heute gehen?

Während des dualen Studiums zum Bachelor of Arts in Business Administration, hatte ich die Chance 7 sehr unterschiedliche Abteilungen, in verschiedenen Continental Geschäftsbereichen bei Tires, ContiTech und Automotive an 6 verschiedenen Standorten, unter anderem in Zürich und Singapur kennenzulernen.

Nach dem dualen Studium ergab sich die erste wichtige Entscheidung für den Job im Vertrieb bei Continental Reifen im Ersatzgeschäft bei ContiTrade. Parallel hatte ich die Chance den Master of Science in internationalem Management bei der Steinbeis Universität zu machen.

Die nächste wichtige Entscheidung führte mich in die Automotive Group und den Bereich Strategie in die Funktion des Business Development Managers mit Fokus auf die Themen Intelligent Transportation Systems, Telematik und Aftermarket Wachstum sowie M&A.

Eine weitere spannende Möglichkeit ergab sich in der Business Unit Commercial Vehicles & Aftermarket mit der Frage – das Thema Strategie vertiefen und neue interessante Themen starten oder einen Einblick ins operative Tagesgeschäft mit Kundenkontakt bekommen. Ich Entschied mich für meine heutige Funktion als Head of Quotation Management im Produktbereich Vehicle Electronics, in dem ich mich mit den fahrzeugherstellerspezifischen Angeboten für ein breites weltweites Kundenspektrum und ein spannendes Produktportfolio beschäftige.

Haben Sie mal eine Zeit im Ausland gearbeitet (für Continental)? Wie war es?

Während meines Studiums bekam ich bereits am Anfang die Möglichkeit für ContiTech in der Schweiz zu arbeiten. Neben einer spannenden Zeit im Vertrieb, regelmäßigem Kundenkontakt und einem Überblick über die vielen Produktgruppen von ContiTech, ergab sich in Zürich auch für mich persönlich eine tolle Zeit mit Skiausflügen und vielen Erfahrungen im Alter von nur 20 Jahren.

Die zweite Chance hatte ich mit einem Einsatz im strategischen Marketing in Singapur, dem Einblick in eine andere Kultur, Aufbau erster Erfahrungen im ASEAN Markt aber auch mit dem Einsatz in einer fantastisch vielfältigen und wirklich kosmopolitischen Stadt. Eine unvergessliche Zeit in einem Land, dass ich seitdem mehrmals wieder auch privat besucht habe.

Erinnern Sie sich an Ihren ersten Tag/Ihre ersten Eindrücke bei Conti? Welche waren dies?

Am ersten Tag wurden wir in der Continental Hauptverwaltung in den Raum Herrenhausen zu einer feierlichen Begrüßung eingeladen. Wir alle waren sehr aufgeregt und es war spannend die Mitstudenten für die nächsten 3 Jahren kennenzulernen.

In der Pause traf ich zufälligerweise den damaligen Vorstandvorsitzenden auf der Toilette, da die Büros direkt um die Ecke des Meetingraumes waren. Die Mitstudenten fragten sofort „und was hast du zu Ihm gesagt?“ – meine Antwort war „nichts, was soll man in so einer Situation außer ‚Hallo‘ denn sagen?“ – wir haben alle sehr herzlich gelacht.

Continental & Familie – Was fällt Ihnen spontan dazu ein? Welche Erfahrungen haben Sie mit Continental in Bezug auf die Vereinbarkeit mit Ihrer Familie gemacht?

Arbeit macht besonders dann viel Spaß, wenn man täglich in ein Team kommt, in dem man zusammen lachen kann, sich nicht nur beruflich austauscht und gegenseitig unterstützt – kurz gesagt, One for Another.

Meine prägendsten Erfahrungen habe ich in einer Abteilung gemacht, in der viele Kollegen auch regelmäßig privat etwas zusammen unternommen haben und ein Sommergrillen und eine Weihnachtsfeier für die Abteilung mit Partnern regelmäßig stattfand – wir nannten die passende Messenger Gruppe, in der wir uns bis heute austauschen dazu „Conti Family“.

Walzogpic

Was raten Sie Berufsanfängern heutzutage?

Wer früh weiß wo die eigenen Interessen liegen, welche Stärken und Schwächen die eigene Persönlichkeit ausmachen und woraus man seine Motivation zieht, wird intuitiv die richtigen Entscheidungen treffen, mehr Spaß bei der Arbeit haben und dem wird öfter ein günstiger Wind wehen.

Mein Tipp ist, sammelt beim Einstieg verschiedene Erfahrungen, auch außerhalb der Komfortzone, die euch helfen diese Fragen für euch zu beantworten.

Mit dem wichtigen Plus im Rücken wird es leicht fallen sich für Neues zu begeistern, Menschen kennenzulernen, ein Netzwerk aufzubauen und sich die passenden Ziele zu stecken und umzusetzen.

„Wer kein Ziel hat, dem kein Wind weht“

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Niklas Karow

I started my dual education at Continental in 2015. Since then I am part of the Facebook Content Team Hanover.

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