Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: Englisch

Meine eigene Hochzeit während der Let’s Cook Business Model Challenge.

 

Mein Name ist Arthur Gasparoti, ich bin 30 Jahre alt und komme aus São Paulo, Brasilien. Ich arbeite als Product Coordinator bei Continental in Itapevi und bin auch lokal für das Thema Innovation zuständig.

Wie ich zu Continental gekommen bin? 2015 war ich bei einem großen brasilianischen Unternehmen angestellt und habe dort mit einem Vertriebsmitarbeiter von Continental zusammengearbeitet. Mich beeindruckte, wie stark ethische Gesichtspunkte seine Arbeit prägten. Das schätzte ich wirklich sehr. Und er schwärmte regelrecht von Continental. Da wurde mir klar, dass ich mich unbedingt dort bewerben musste. So wechselte ich direkt vom Einkauf in den Verkauf. Für meine Karriere war das eine gute Veränderung. Ich habe schon in unterschiedlichen Funktionen gearbeitet, aber im Bereich Innovation gefällt es mir am besten.

Die erste in Brasilien produzierte ContiTech Luftfeder.

Wenn ich mich selbst beschreiben müsste, würde ich mich als lustige und aufgeschlossene Person bezeichnen. Ich sehe Menschen gern lächeln und versuche immer, humorvoll zu sein und Scherze zu machen. Das ist mir wirklich wichtig – nicht nur im Privatleben, sondern auch bei der Arbeit. Ich bin davon überzeugt, dass Teams, die in einer guten Atmosphäre arbeiten, leistungsfähiger sind. Also habe ich auch während unseres Projekts bei „Let’s Cook“ stets versucht, für gute Laune zu sorgen. Obwohl das eine wirklich intensive Zeit war, hatten wir eine Menge Spaß! Im Laufe des Projekts wurden wir Freunde. Ich würde sogar sagen, wir waren wie eine Familie. Wir waren wie Brüder und Schwestern – trotz diverser Reibereien konnten wir nicht wirklich böse aufeinander sein. Ich glaube, jede einzelne unserer Auseinandersetzungen endete mit Schokolade. Gute Laune und Humor haben uns definitiv geholfen, unser Ziel zu erreichen.

Als ich das erste Mal von „Let’s Cook“ hörte, war ich unglaublich aufgeregt. Ich liebe Herausforderungen! Let’s Cook bot eine großartige Gelegenheit mich selbst weiterzuentwickeln. Als ich jünger war, hatte ich Schauspielunterricht – das ist auch der Grund warum ich so gerne Präsentationen halte – insbesondere unterhaltsame. Aber natürlich kann ich auch, wenn nötig, meine ernsthafte Seite zeigen. Gute Arbeit abzuliefern ist mir sehr wichtig. Während einer Challenge finde ich es toll, mich selbst und das Team anzutreiben und zu motivieren und die Stimmung stets oben zu halten. Beispielsweise wurde unser Team informiert, dass wir dem Vorstand unser Projekt eine Woche früher als geplant vorstellen sollten. Entsprechend hart mussten wir arbeiten und uns komplett diesem Vorhaben verschreiben. Doch es hat sich gelohnt. Nach all den Anstrengungen ein derart positives Feedback von Herrn Duensing zu bekommen, gehörte zu den emotionalsten Momenten während diesem Projekt.

Meine Frau und ich zu Besuch in Deutschland während der ersten zwei Monate der Let’s Cook Challenge.

Natürlich werde ich auch weiterhin an dem Projekt arbeiten. Im Oktober kehre ich mit meiner Frau für zwei weitere Jahre zurück nach Deutschland. Sie war für die ersten zwei Monate der Challenge mit mir nach Hannover gekommen. Danach sind wir zurück nach Brasilien, dann zu einem anderen Ort gereist, haben geheiratet und anschließend ging ich ohne sie wieder nach Deutschland für die finale Let’s Cook Phase. Ich bin ihr sehr dankbar dafür, dass sie mich so unterstützt. Allerdings schulde ich ihr jetzt wohl noch Flitterwochen. Wir sind begeistert von der Vorstellung, die nächsten zwei Jahre in Deutschland zu leben. Und das, obwohl viele sagen, die Deutschen seien kalt. Diesen Eindruck habe ich aber überhaupt nicht. Ich mag ihren Humor und die Art, wie sie starke Freundschaften hegen und pflegen. Und natürlich ihre Schokolade! Was ich hingegen komisch finde, ist das Zugfahren. Man kann einfach einsteigen und manchmal kontrolliert noch nicht mal jemand die Fahrkarte! Das ist mir vorher noch nie passiert. Und dann das Brot: das gibt es einfach immer – zum Frühstück, zum Mittagessen und abends auch wieder. Ich bin begeisterter Hobbykoch. Daher bin ich mir nicht sicher, ob ich mich an diese Eigenheit je gewöhnen werde.

Ich kann sagen, „Let’s Cook“ war die perfekte Bühne für mich! Eine schwierige, aber auch eine sehr lustige, mit großartigen Erfahrungen. Ich habe mit einem großartigen Team zusammengearbeitet und wir sind an jeder Herausforderung weiter gewachsen. Zudem erhielt ich dadurch die Gelegenheit, eine Zeitlang im Ausland zu arbeiten. Ich bin dankbar, dass ich Teil dieses Projekts sein durfte, und kann jeden nur dazu ermutigen, solche Chancen bei Continental zu ergreifen. Es wird definitiv eine bereichernde Erfahrung für Sie sein!

Gasparotia

More posts by

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.