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Welche Stationen hast du während deiner Ausbildung durchlaufen?
Ich war insgesamt in 6 verschiedenen Abteilungen während meiner Ausbildung. So war ich zum Beispiel ein halbes Jahr, über den Jahresabschluss hinweg, in der Konzernbilanzierung eingesetzt. Das war eine spannende Zeit und vor allem extrem lehrreich, da ich davor noch keinerlei Berührungspunkte mit Bilanzen oder Konzernberichten hatte. Eine weitere lange Praxisphase habe ich in der kaufmännischen Berufsausbildung absolviert. Hier war ich in der Einstellungsphase neuer Azubis eingesetzt und habe den Prozess komplett miterleben dürfen – vom Bewerbungseingang, über den Einstellungstest bis hin zum Assessment Center. Außerdem habe ich die Einführungswoche für die Azubis, die im September neu angefangen haben, geplant. Grundsätzlich gab es in allen Abteilungen neue Aufgaben und ich konnte mir ein Bild vom kaufmännischen Beruf machen und schauen, welche Bereiche mir am meisten gefallen.

Was war Deine größte Herausforderung?
Es gab immer wieder kleine Herausforderungen im Arbeitsalltag. Ich denke die größte Herausforderung war die allererste Praxisphase, wenn einem noch alles unbekannt ist. Man kennt die Menschen, das Gebäude und die bevorstehenden Aufgaben nicht. Die erste Praxisphase habe ich in der Konzernbilanzierung verbracht. Das ist eine sehr komplexe Abteilung. Mit dem Themengebiet hatte ich vorher noch nie etwas zu tun. Deshalb musste ich sehr viel lernen und nachfragen. Die Abteilung hat mich aber sehr gut unterstützt und sich Zeit für mich genommen. So konnte ich nach einiger Zeit sehr gut mitarbeiten. Man muss in der Anfangszeit einfach über seinen eigenen Schatten springen. Selbst das Telefonieren kann einem am Anfang als große Herausforderung erscheinen, wenn man mit Kollegen und Kunden rund um die Welt sprechen muss. Man gewöhnt sich aber sehr schnell an die neuen Situationen und der Umgang untereinander ist immer sehr nett und spaßig. Man muss sich also gar nicht so viele Gedanken machen.

Erläutere uns Dein Highlight bei der Continental.
Es gab viele interessante und spaßige Veranstaltungen. Als Highlight würde ich die Pkw und Lkw Jahrestagung 2018 in Bonn im alten Bundestag zählen. Die Tagung fand ein paar Tage vor Ende meiner Ausbildung statt und dauerte 2 ½ Tage. Es war eine sehr schöne Location und es war sehr interessant, die Bereiche rund um Pkw und Lkw kennen zu lernen. Die Tagung wurde in vier Bereiche aufgeteilt: Kunden, Digitalisierung, Organisation und Marke. Am ersten Tag konnte man sich an sogenannten Marktplätzen über die Bereiche informieren und am zweiten Tag gab es dann interessante Debatten zwischen den vier Themenbereichen. Am Ende konnte man abstimmen, welche Bereiche einem am wichtigsten erscheinen. Die Abendveranstaltungen waren natürlich auch sehr gelungen und man hatte viel Spaß mit seinen Kollegen und konnte neue Mitarbeiter kennen lernen.

Was würdest du Bewerbern oder Auszubildenden raten?
Als allererstes rate ich euch: Bleibt immer so wie ihr seid. Versucht euch nicht zu verstellen, das ist auf Dauer viel zu anstrengend und es fällt den Kollegen auch auf. Natürlich ist man beim Assessment Center oder bei den ersten Arbeitstagen in einer neuen Abteilung aufgeregt, aber das darf man auch sein. Sollten euch mal Fehler passieren, sprecht diese einfach sofort bei euren Kollegen an. Fehler können wirklich jedem passieren und je früher man davon weiß, desto besser kann man sie wieder beheben. Wenn ihr eine eurer Aufgaben nicht versteht, dann fragt nach. Es stört auch niemanden eine Sache zwei- oder dreimal zu erklären. Bei Continental werden extrem viele Abkürzungen benutzt, das musste ich auch in meiner Ausbildung feststellen. Ich habe mir eine Art Wörterbuch „Conti – Deutsch“ angelegt, um mir alle merken zu können. Als „Neuling“ ist es einfach wichtig, gleich zu fragen, wenn man ein Wort oder eine Abkürzung nicht kennt, sonst kann man meist den ganzen Rest auch nicht verstehen.

Marie Bradt

My name is Marie Sophie Bradt and I´m participating in the integrated Bachelor program, defined as dual studies at Continental. The program characterizes as a three year assignment combining the theory of a Bachelors Degree in the field of Business Administration and practical experience gained within an apprenticeship. While most of the different stages included in the practical part took place in Hannover, Germany I was able to spend three months abroad having an international assignment in Shanghai, China. Beside my work as a ContiBachelor, I´m a member of the social media competence team, taking care of all content related to student, pupils and apprentices on Facebook and Instagram. Therefore I don´t only create posts about my personal experience as a ContiBachlor, but also publish interviews and experiences of other students and apprentices.

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