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Hallo zusammen,

mein Name ist Alexander Hartkens und ich arbeite seit 2007 für Continental in verschiedenen Funktionen im Bereich Human Relations. Heute bin ich als Personalleiter für das Technology Center Tires in Hannover Stöcken verantwortlich. Mein Job ist getan, wenn alle Talente auf dem für sie passenden Job sind und sich motiviert fühlen, für Continental zu arbeiten.

Ab September 2019 machen meine Frau – die auch für Continental arbeitet – und ich ein Sabbatjahr und werden mit unseren beiden Töchtern ein Jahr lang um die Welt reisen.

Wir haben das Sabbatical vor mehr als einem Jahr geplant und vertraglich vereinbart. Das Sabbatical ist ein sogenanntes verblocktes Teilzeitmodell und besteht aus zwei Phasen. In der ersten Phase (Arbeitsphase) arbeite ich weiter in Vollzeit und bekomme ein Teilzeitgehalt von 50%. Die zu viel geleistete Arbeitszeit kann ich dann in der zweiten Phase (Freizeitphase) nutzen, in der ich von der Arbeit freigestellt bin aber trotzdem 50% Teilzeitgehalt bekomme. Der große Vorteil dieses Modells im Vergleich zu unbezahltem Urlaub besteht darin, dass keine „Lücke“ bei den Sozialversicherungsträgern (z.B. Rentenversicherung oder Krankenversicherung) entsteht und ich dadurch abgesichert bin.

Wenn Freunde uns fragen, warum wir ein Sabbatical machen, ist das für uns gar nicht so leicht, zu beantworten. Wir sind eine sehr glückliche Familie, wir haben zwei großartige Kinder, leben in einem kleinen Haus und haben tolle Nachbarn und Freunde! Meinen Job betreibe ich leidenschaftlich gern und bin immer wieder begeistert, wie vielseitig dieser Beruf ist. Wir könnten also in den kommenden Jahren auch gerne unseren Alltag so weiterleben …

Aber irgendwie besteht in uns auch der Drang, etwas ganz anderes zu tun, aus dem Alltag auszubrechen und die Komfortzone zu verlassen. Dann stellt sich die Frage, ob sich unser gelebter Alltag in den nächsten zehn Jahren fortsetzen soll. Wie kann ich mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen? Befriedigt uns die Gegenwart voll und ganz? Durch mein Auslandsstudium weiß ich, wie intensiv die Zeit in einer fremden Umgebung sein kann und dass man sich an viele Momente sehr lang zurückerinnern kann, egal ob große Herausforderungen oder schöne Erinnerungen.

Das Sabbatical-Programm von Continental bietet uns eine großartige Gelegenheit, solche Momente wieder zu erleben. Gemeinsam mit der Familie können wir viel Zeit auf unserer Reise verbringen und vom Alltäglichen heraus in etwas Unbekanntes, Unvorhergesehenes und Ungewisses vordringen.

Wir wollen uns auf die Orte, die wir besuchen und auf die Menschen, denen wir begegnen, einlassen. So soll die Reise ihre eigene Geschichte schreiben, an die wir uns ein Leben lang zurückerinnern werden.

Wir tauschen Phantasie mit Erfahrungen und werden uns und die Welt intensiver sehen!

Begleitet uns auf unserer Tour und erfahrt, mit welchen Herausforderungen und Erfahrungen wir in dieser ganz besonderen Lebensphase konfrontiert sind.

Alexander Hartkens

 

Alexander

I have been working for Continental since 2007 in different function within Human Relations. Today I am as head of Human Relations responsible for the Technology Center Tires in Hannover Stoecken. My job is done, when all talents are qualified for their job and feel motivated to work for Continental.

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6 thoughts on “Warum ich mich entschieden habe, ein Sabbatjahr mit meiner Familie zu nehmen

  1. Wir wünschen euch eine tolle Zeit, viele unvergessliche Erfahrungen und Eindrücke.

    Genießt die Zeit!

    Auf Wiedersehen!

    ?

  2. Just returned to work after a sabbatical of one year myself. You will have an unforgettable time outside the beaten path. It is a great model offered by Continental and I am grateful for the chance of using it.
    Safe travels,
    Lucia

    1. Thank you, Lucia, for your comment. The sabbatical program is indeed a great model by Continental. Hope we reflect our year in the same way as you!

  3. Herrlich?

    Ich wünsche Ihnen eine großartige Zeit und mir ihre Erfahrungen als Beispiel nehmen.

    Ich glaube sogar, dass die Kinder mehr für ihr restliches Leben lernen können als in der Zeit in der Schule möglich wäre.

    HAKUNA MATATA

    1. Vielen Dank für die Wünsche, Christian Frisch. Wir sind auch davon überzeugt, dass unsere Kinder von diesen Erfahrungen profitieren werden.

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